Evaluierung der UNO-Komponentenarchitektur von OpenOffice
Mit
OpenOffice steht eine freie Alternative zu etablierten Office-Suiten wie MS-Office zur Verfügung. Die dem System zugrundeliegende UNO-Komponentenarchitektur (Universal Network Objects) ermöglicht sowohl die Interaktion mit schon vorhandenen OpenOffice-Komponenten als auch die Entwicklung neuer Funktionalität.
Aufgabenstellung
Im Rahmen der Bachelor / Projektarbeit soll die UNO-Komponentenarchitektur und das von der OpenOffice Suite zur Verfügung gestellte Feature-Portfolio auf Eignung als technische Grundlage zur Realisierung Aktiver Dokument Systeme untersucht werden. Ein Aktives Dokument unterscheidet sich von seinem „klasischen“ Pendant dadurch, dass es durch eine Menge miteinander interagierender Komponenten repräsentiert wird, die vom Dokumententwickler (Autor) mit Hilfe geeigneter Kompositionstechniken zusammengeführt werden. Die sich dabei ergebenden Möglichkeiten gehen über die klassischer sogenannter Compound Document Modelle wie OLE / (D)COM und OpenDoc hinaus und ermöglichen wesentlich flexiblere Dokumente und Dokumentsysteme.
Anforderungen
- Kenntnisse in der Softwareentwicklung mit Java
- Motivation zur Einarbeitung in die UNO-Komponentenarchitektur – Kenntnisse in komponentenorientierter Softwareentwicklung sind von Vorteil, können jedoch auch im Rahmen der Arbeit erworben werden
- Interesse an aktuellen Forschungsthemen
Chancen
- Erfahrungen mit den Prinzipien komponentenorientierter Softwareentwicklung
- Mitarbeit in einem aktuellen Forschungsgebiet der AG Softwaretechnik
Beginn der Arbeit
Voraussichtlich ab Anfang März.
Ansprechpartner
Dipl. Inform. Markus Reitz